Zahl: 1232/1-2025 Berufungsverfahren gem. 98 Universitätsgesetz -befristet auf 5 Jahre, Beschäftigungsausmaß 100% Gesucht wird eine Persönlichkeit, die den Bereich Ästhetik auf internationalem Niveau vertreten kann. Besondere Qualifikationen im Kontext ästhetischer Theorien sowie ein Fokus auf gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen werden vorausgesetzt. Erwartet wird die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit und zur Kooperation in allen Studienbereichen der Universität, um in Forschung, Lehre und künstlerischer Praxis gegenwärtige Formen kritischer Theoriebildung und Reflexion (auch in der Betreuung von Abschlussarbeiten und PhD-Projekten) einzubringen und zu fördern. Anstellungserfordernisse sind eine herausragende internationale wissenschaftliche Laufbahn ein qualifiziertes Forschungsprofil zu ästhetischen Theorien (einschlägige Publikationen, Erfolge bei Drittmittelprojekten, internationale Reputation), bevorzugt u.a. zu politischen und gesellschaftlichen Dimensionen ästhetischer Ordnungen, zu de- und postkolonialen wie auch herrschaftskritischen Zusammenhängen, zum Verhältnis zwischen dem Ästhetischen und gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen (wie zB sozio-ökologische Transformationen) Erfahrung in internationalen und interdisziplinären Forschungskooperationen und Netzwerken ausgezeichnete Kenntnisse aktueller künstlerischer und ästhetischer Praktiken sowie Erfahrungen in disziplinenübergreifendem Denken und Handeln eine der Aufgabe entsprechende hervorragende pädagogische und didaktische Befähigung, mehrjährige Lehrerfahrung Gender- und diskriminierungskritische Kompetenz umfassende Kommunikations- und Sozialkompetenz Der Aufgabenbereich der Professur umfasst insbesondere Weiterentwicklung bestehender und Entwicklung neuer Studienformate Weiterentwicklung des Forschungsprofils in nationalen und internationalen Kooperationen, Einwerbung von Forschungsfördermittel (Drittmittelakquise) Mitarbeit in den Gremien der Universität und gegebenenfalls auch Bereitschaft, Leitungsaufgaben zu übernehmen Engagement in Fragen der Gleichstellung und Gender Studies Kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen (z.B. Triple Transformation) Darüber hinaus erwartet die Universität Mozarteum Salzburg die Bereitschaft, sich aktiv in die Hochschulentwicklung einzubringen und den Raum Salzburg als Lebensmittelpunkt zu wählen. Die Entlohnung erfolgt entsprechend dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer innen der Universitäten in der Verwendungsgruppe A1 und beträgt in der Grundstufe derzeit mindestens EUR 6.604.30 Monatsbrutto. Dieses entspricht einem Jahresbruttobezug in Höhe von EUR 92.460,20 (14 Monatsbezüge). Sowohl die Bezüge als auch sämtliche andere arbeitsvertragliche Details können Gegenstand von Arbeitsvertragsverhandlungen sein. Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind, können wir nicht vergüten. Die Universität Mozarteum Salzburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert daher qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen vorrangig aufgenommen. Menschen mit Behinderung, die entsprechend qualifiziert sind, werden ebenfalls ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Die Universität Mozarteum Salzburg ist ein e Arbeitgeber in, die der die Chancengleichheit fördert und sich für die Förderung von Vielfalt und Inklusion einsetzt. Bewerbungen mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (detaillierter Lebenslauf, eine Liste der akademischen Veröffentlichungen, relevante aktuelle und künftige Forschungsprojekte sowie Informationen über andere erwägenswerte Aktivitäten) werden bis spätestens 30.05.2025 online unter folgendem Link erbeten: Mozarteum Salzburg - Siegel Rektorat